Grundlagen der Anwaltsvergütung
Was eine anwaltliche Tätigkeit kostet, bespreche ich mit Ihnen, bevor ich tätig werde. So können Sie in Ruhe entscheiden, ob Sie mich beauftragen.
Gesetzliche Gebühren
Ohne besondere Vereinbarung gelten die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG. Bei Gerichtsverfahren (mit Ausnahme von Sozialrechts-, Straf- und Bußgeldsachen) bestimmen sich die Kosten nach dem Gegenstandswert (auch Geschäftswert oder Streitwert). Für eine außergerichtliche anwaltliche Tätigkeit bemisst sich das Honorar nicht nur nach der Schwierigkeit und dem Umfang der anwaltlichen Bearbeitung, sondern auch nach der Bedeutung der Sache und nach der finanziellen Situation des Mandanten. Für eine reine Beratung ohne Vereinbarung gelten die Vorschriften des bürgerlichen Rechts; gegenüber Verbrauchern ist die Gebühr dann gesetzlich begrenzt (§ 34 RVG).
Was kostet mich ein Rechtsstreit?
Wenn durch anwaltlichen Rat ein aussichtsloser Prozess vermieden werden kann, sind die Vorteile der Beauftragung eines Rechtsanwalts offensichtlich. Gewinnen Sie einen Prozess, muss Ihnen die Gegenseite im Regelfall die Kosten erstatten, allerdings nur in Höhe der gesetzlichen Gebühren. Im arbeitsgerichtlichen Verfahren der ersten Instanz trägt jede Seite ihre Anwaltskosten selbst, auch wenn sie gewinnt (§ 12a ArbGG).
Die Frage, wie viel Kosten für einen Rechtsstreit entstehen, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Kosten der meisten Gerichtsverfahren (außer bei Sozialrechts-, Straf- und Bußgeldsachen) bemessen sich nach dem jeweiligen Gegenstandswert (auch Geschäftswert oder Streitwert).
Wenn Ihnen der Streitwert des Verfahrens bekannt ist, können Sie z. B. über den Prozesskostenrechner des Deutschen Anwaltvereins die anfallenden Gebühren berechnen.
Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?
Rufen Sie mich an unter 04242 57487-57 oder schreiben Sie mir an info@kanzlei-kalweit.de.

